Start Ratgeber Ratgeber Wohnumfeldberatung 8 praktische Tipps für ein sicheres Wohnumfeld

8 praktische Tipps für ein sicheres Wohnumfeld

Im Alter oder nach einer Krankheit wird der liebgewonnene Läufer im Flur leicht zur Stolperfalle und manche Alltagsgegenstände lassen sich plötzlich nicht mehr bequem erreichen. Wir zeigen Ihnen Tricks, wie Sie Ihre Wohnung ohne großen Aufwand von unnötigen Barrieren befreien können.
Sicheres Wohnumfeld
Foto: Silvia Marks/picture alliance

 

  1. Spüren Sie die Hindernisse auf! Überlegen und notieren Sie, welche Gegenstände Sie im Bad oder in der Küche behindern und welche Handgriffe Ihnen im Alltag schwer fallen. So finden Sie heraus, wo überhaupt die Probleme liegen.
  2. Misten Sie aus! Trennen Sie sich von Gegenständen oder Möbeln, die Sie nicht (mehr) benötigen. Denn: Mehr Ordnung bedeutet mehr Bewegungsfreiheit. Je übersichtlicher Ihre Wohnung oder Ihr Haus organisiert ist, desto schneller, sicherer und bequemer gelangen Sie an alle notwendigen Dinge.
  3. Geben Sie Alltagsgegenständen einen festen Platz! Zahnbürste, Kaffeetasse, Haustürschlüssel – sorgen Sie dafür, dass alle Gegenstände, die Sie im Alltag regelmäßig benutzen, ihren angestammten Platz haben und gut erreichbar sind. Das heißt, überlegen Sie sich, in welchem Schrank Sie Ihre Kaffeetasse platzieren und legen Sie Ihren Haustürschlüssel auf einer für Sie angenehmen Höhe ab.
  4. Räumen Sie um! Überlegen Sie sich, wie Sie Ihr Mobiliar besser nutzen können. Bereitet Ihnen beispielsweise das An- und Ausziehen Ihrer Schuhe Probleme, kann ein Stuhl hilfreich sein – und der Schuhschrank aus der Abstellkammer findet einen neuen Platz im Flur.
  5. Tauschen Sie Zimmer! Müssen Sie in der Nacht öfter zur Toilette und ist der Weg vom Schlafzimmer zu Ihrem Bad (zu) weit, ist es vielleicht sinnvoll, das Schlafzimmer zu verlegen.
  6. Sorgen Sie dafür, dass Fenster und Türen frei zugänglich sind! Ist die Fensterbank von Blumentöpfen und Nippes befreit, können Sie leichter lüften. Und eine Tür, die einfach und weit zu öffnen ist, lässt sich auch dann gut passieren, wenn Sie keine Hand frei haben.
  7. Beseitigen Sie Stolperfallen! Befestigen Sie Teppichläufer mit einer Anti-Rutsch-Unterlage und verhindern Sie so, dass Sie über seine Ränder stolpern oder ausrutschen. Ihrem glatten Küchenfußboden können Sie rutschhemmende Hausschuhe entgegensetzen.
  8. Sorgen Sie für ausreichend Licht! Damit Sie in Ihrer Wohnung alle Gegenstände erkennen und nicht über sie stolpern, brauchen Sie genügend Licht. Vielleicht könnten Sie stärkere Glühbirnen verwenden oder schummrige Zimmerecken mit einer zusätzlichen Lampe aufhellen. Ein Nachtlicht oder ein Bewegungssensor am Bett können ebenfalls helfen.